Zum Inhalt springen

Dein Begleiter

Von der Suche nach dem Absoluten zur Verkörperung im Menschlichen

 

Lange dachte ich, dass wahre Freiheit darin besteht, das Menschliche zu überwinden – in die höchsten Bewusstseinszustände aufzusteigen, sich von allem Irdischen zu lösen. Doch mit der Zeit wurde mir klar: Wir sind nicht hierher gekommen, um zurückzugehen – sondern um uns vollständig auf dieses Leben einzulassen.

Wahre Erkenntnis geschieht nicht, indem wir uns von der Materie entfernen, sondern indem wir uns tief in sie hineinbegeben. Es ist leicht, nach oben zu schauen, sich im Absoluten zu verlieren. Aber erst wenn wir bereit sind, nach unten zu gehen – in die Schatten, in das Körperliche, in das Unvollkommene – finden wir das, wonach wir wirklich suchen.

 

Von der Arbeit in der Psychiatrie zur tiefsten Selbsterkenntnis

Mein Weg begann in der direkten Begegnung mit menschlichem Leiden. Als Pflegefachmann in der Suchtpsychiatrie arbeitete ich mit Menschen, die in tiefsten Abhängigkeiten gefangen waren – nicht nur in Substanzen, sondern in Mustern, in alten Geschichten, aus denen sie keinen Ausweg fanden. Ich sah, wie das System versuchte, Heilung durch Kontrolle zu schaffen – doch wahre Veränderung kam nur bei denen, die bereit waren, sich selbst wirklich zu begegnen.

Ich spürte, dass meine Aufgabe eine andere war. Dass echte Transformation nicht durch Konzepte oder Therapien geschieht, sondern durch das, was tiefer liegt – jenseits von Erklärungen, in der direkten, oft brutalen Wahrheit der eigenen Existenz. Das brachte mich auf meinen eigenen Weg.

 

Australien – Eine tiefe Erfahrung, die alles veränderte

Australien war ein Wendepunkt für mich. Dort hatte ich eine Erfahrung, die meine gesamte Wahrnehmung von mir selbst und dem Leben veränderte. Diese tiefe Selbsterkenntnis führte dazu, dass ich mich noch bewusster mit mir selbst auseinandersetzte. Nachdem ich nach zwei Jahren zurück in die Schweiz kam, begann ich dort meine zweijährige Tantra-Ausbildung, die mir eine neue Tiefe eröffnete. Tantra war für mich nie nur körperliche oder sexuelle Arbeit – sondern ein Weg, das Leben in seiner Gesamtheit zu erfahren. Nicht mehr auszuweichen, sondern in völliger Präsenz mit dem zu sein, was gerade ist. Diese Erkenntnis wurde zu einem zentralen Bestandteil meiner Arbeit.

 

Jahre der radikalen Selbsterforschung – Coaching, Facilitation & Schattenarbeit

Gleich nach meinem Umzug in die Schweiz begann ich dort meine zweijährige Tantra-Ausbildung. Nach einem Jahr dieser Ausbildung startete ich parallel meine einjährige Coaching-Ausbildung und zog dann auf den Seminarbetrieb meines Lehrers in Deutschland. Dort leitete ich meine ersten eigenen Seminare und assistierte ihm. Diese Ausbildung vertiefte sich über drei weitere Jahre, in denen ich nicht nur meine eigenen Seminare führte, sondern auch erst als Assistent und später als Co-Facilitator seine Selbsterkenntnis- und Schattenarbeitsseminare begleitete.

Gemeinsam zogen wir nach Portugal, um einen neuen Seminarbetrieb aufzubauen, den ich organisatorisch leitete, den Garten pflegte und die freiwilligen Helfer koordinierte, die uns oft über Monate begleiteten. Während dieser Zeit veranstaltete ich ein Langzeitretreat für sie, bot kürzere Zeremonien und Sessions mit Rapé, Breathwork und Kambo an und begleitete weiterhin als Co-Facilitator die tiefgehenden Seminare meines Lehrers.

Diese Jahre waren nicht nur eine Ausbildung, sondern eine direkte Initiation in tiefe Selbsterkenntnis – ein mehrjähriges 1:1-Retreat, das individuell auf mich zugeschnitten war und mir eine unvergleichliche Erfahrung ermöglichte. Vor dieser Zeit lebte ich zudem längere Zeit in der Schweiz, bevor und während meiner intensiven Lehrzeit.

Ich hielt Raum für über 30 tiefgehende Selbsterkenntnis- und Schattenarbeitsseminare, begleitete als Co-Facilitator hunderte Menschen in Prozessen, in denen nichts mehr verborgen blieb. Während dieser Zeit begann ich, regelmäßig Tantra-Workshops mit einer Freundin zu co-facilitaten. Diese Räume wurden für mich zu einem Ort echter Tiefe – bewusste Begegnung mit sich selbst und mit anderen auf einer Ebene, die weit über das Körperliche hinausgeht. Tantra ist für mich ein Weg der Selbsterkenntnis und Befreiung, in dem jede Erfahrung ein Spiegel ist, um daran zu wachsen.

 

Iboga – Die radikalste Erfahrung meines Lebens

Als ich nach Afrika ging, um meine Ausbildung als Iboga-Facilitator zu machen, dachte ich, ich wüsste, was es bedeutet, sich wirklich selbst zu begegnen. Ich lag falsch. Iboga ist nicht nur eine Pflanze, nicht nur ein Werkzeug – es ist ein unerbittlicher Spiegel, der nichts mehr beschönigt.

Ich durchlief eine Initiation, die mir alles nahm, woran ich mich jemals festgehalten hatte. Keine Konzepte, keine Erklärungen, kein Entkommen. Nur Wahrheit. Nur das, was wirklich ist. Und mit jeder Schicht, die fiel, wurde mir klarer: Die größte Angst ist nur die Angst vor der Angst. Und wenn du durch sie hindurchgehst, bleibt nichts außer Klarheit.

Diese Erfahrung hat meine gesamte Arbeit verändert. Es war nicht mehr nur eine Theorie, dass Transformation durch radikale Präsenz geschieht – ich hatte es in jeder Zelle meines Körpers erfahren. Es gab keine Masken mehr, keine Ablenkung. Nur die Erkenntnis, dass wahre Freiheit darin liegt, sich allem zu stellen – wirklich allem.

Iboga war ein entscheidendes Puzzlestück auf meinem Weg, das mich lehrte, dass Befreiung nicht in einer anderen Realität liegt, sondern genau hier. In diesem Körper. In diesem Leben. In der vollkommenen Hingabe an das, was ist.

 

Die Essenz meiner Arbeit & mein heutiger Weg

Ich arbeite heute mit Menschen, die sich wünschen, sich dem Leben vollständig stellen zu können. Die verstanden haben, dass Transformation nicht nur ein Konzept ist, sondern eine gelebte Realität. Ich bringe keine vorgefertigten Antworten, keine fixen Methoden – sondern eine radikale Präsenz für das, was sich in diesem Moment zeigt.

Meine Erfahrungen in der Suchtpsychiatrie, in der Schattenarbeit, im langjährigen Coaching, in der Tantra-Arbeit und im Facilitation haben mir eine tiefe Klarheit darüber gegeben, wie echte Veränderung geschieht. Ich arbeite mit der Energie, die da ist – nicht mit Theorien, nicht mit Techniken, sondern mit dem, was wirklich gesehen werden will.

Wenn du bereit bist, dich ganz einzulassen – in deine Wahrheit, in deine Schatten, in dein volles Potenzial – dann begleite ich dich gerne.

 

Bist du bereit?